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Die Holding Church

Die letzten Jahren haben zwei Trends im Gemeindebau gezeigt, die scheinbar entge-gengesetzt verlaufen: Gemeinde wird kleiner, und Gemeinde wird grösser. Auf der ei-nen Seite haben wir den Trend zu Zellen oder kleinen, persönlichen und überschauba-ren Hauskirchen, auf der anderen Seite die Forderung nach grossen, leistungsfähigen Gemeinden, die einen Eindruck in der Oeffentlichkeit hinterlassen. Für beide Richtun-gen gibt es Gemeindemodelle, die sich bewährt haben und den jeweiligen Trend scheinbar bestätigen. So stehen sich denn auch Kleingemeinde- und Megachurch-Befürworter bisweilen in regelrechten Schützengräben gegenüber, und jeder benutzt die Stärken des eigenen Ansatzes, um damit auf die Schwächen der anderen Seite hinzuweisen.

Bei der Diskussion von Gross- und Kleingemeinde-Vertretern geht es ja nicht allein um die Frage der Grösse und der damit verbunden Vor-und Nachteile; es werden in der Regel fun-damentale Paradigmenfragen ins Feld geführt. Beide Seiten sehen sich als "der Kultur an-gepasstes Modell" (!); während die einen das menschliche Bedürfnis nach Nähe, Beziehung, Haus und Familie herausstreichen, betonen die anderen den Event und die Möglichkeiten sucherorientierter Gottesdienste. Natürlich versucht die klassische Zellgemeinde, beide Seiten zusammenzubringen; Hauskirchen-Vertreter kritisieren hier allerdings die Kontroll-mechanismen, die oft zu einem zentralistischen Gebilde führen und eine echte Eigenständigkeit und Reifung der "Zellen" nicht zulassen. Ausserdem lässt es sich nicht vermeiden, dass, sobald jeden Sonntag ein zentraler Gottesdienst angeboten wird, so viele Leute die-sen Gottesdienst als "Gemeinde" erleben, dass man damit doch wieder bei Passivismus und Konsumchristentum landet, das man mit den Zellen ja aufbrechen wollte.

DAWN in Europa vertritt seit Jahren den Mischwald-Ansatz: unsere Gesellschaft verlangt eine Vielfalt von Gemeinde-Formen, um missionarisch möglichst effektiv viele verschiedene Arten von Menschen zu erreichen. Die Frage liegt darum auf der Hand: gibt es neue Wege, sich Gemeinde vorzustellen, die nicht auf ein Modell reduziert sind? Gäbe es Möglichkeiten, verschiedene Gemeinde-Strukturen lebendig so miteinander zu verlinken, dass sie einander dienen, statt zu einem Entweder-Oder zu werden?

Gemeinde - Missionsinstrument oder Reifungsanstalt?

Hier kommt eine Frage ins Blickfeld, die viel zu wenig diskutiert wird: wenn wir von Gemeinde reden, reden die einen von missionarischem Engagement (und sehen die Gemeinde vor allem als evangelistisches Instrument) - die anderen sehen sie als Aufbau- und Reifein-strument des Volkes Gottes. Dementsprechend werden die Anforderungen ganz verschie-den gesetzt. Wenn Gemeinde primär als missionarisches Werkzeug gesehen wird, muss man fast zwangsläufig Zielgruppen-Gemeinden bauen: wie z.B. Ausländer-, Studenten oder postmodern sensitive Kirchen. Denn "der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Ang-ler" - Gemeinde muss auf Menschen zugeschnitten werden, die Gott noch nicht kennen.
Wenn - am anderen Ende der Skala - Gemeinde vor allem als Ort gesehen wird, wo Christen reifen und die Werte des Reiches Gottes ausleben lernen sollen, muss man geradezu Vor-aussetzungen schaffen, dass sich die verschiedensten Kulturen und Gruppen begegnen und annehmen lernen.
Pastoren vertreten in der Regel die zweite Sicht und wenden sich darum z.B. oft leiden-schaftlich gegen eigene Gemeinden für junge Menschen; die christliche Reife verlange es doch, dass "alle Generationen unter einem Dach" versammelt seien (wobei mit dem Dach meistens unausgesprochen der Sonntagsgottesdienst gemeint ist). Wenn junge oder post-modern geprägte Christen dagegen eigene Gemeinden gründen wollen, dann sehen sie sie vor allem als missionarischen Vorstoss in ihre Kultur hinein - und so redet man wunderbar aneinander vorbei.

Natürlich ist Gemeinde beides. Im Auftrag "macht Jünger und lehrt sie alles halten" fasst Jesus genial knapp beide Seiten zusammen. So lange unsere Kultur einigermassen christlich war, war es auch möglich, in einem Gefäss beide Aspekte unterzubringen. Die Entwicklung zur postmodern-postchristlichen Kultur hat aber den Spagat immer schwerer gemacht. Dif-ferenzierung ist nötig, wenn eine Gemeinde den Jüngerschafts-Auftrag in seinen beiden Aspekten voll ernstnehmen will.

Die lebendigen Steine

Eins der biotischen Prinzipien der "natürlichen Gemeindeentwicklung" ist ja bekanntlich die Symbiose - je mehr verschiedene Ansätze und kulturelle Gruppen in der Gemeinde vertre-ten sind und Platz haben, um so mehr kann echtes, vielfältiges Leben entstehen. Man be-fruchtet und dient einander in der Verschiedenheit aus der Liebe Christi heraus. Wenn nicht die christliche Gemeinde Einübungsort der neuen Gesellschaft Gottes ist, was dann? (Entsprechen Konfliktfähigkeit und Streitkultur im Raum der Gemeinde allerdings dieser Forderung?)

Ein Freund von mir hat diesen Sommer die Insel Malta besucht. Auf Malta gibt es die Ueber-reste von etwa 400 christlichen Kirchen aus allen Jahrhunderten des Christentums. Die häufigen Erdbeben haben sie immer wieder in Schutt und Asche gelegt. Daneben gibt es auf Malta aber auch die ältesten Gebäude der menschlichen Zivilisation - Mauern heidni-scher Tempel, die sage und schreibe 7000 Jahre überlebt haben. Warum wurden die Tem-pel so alt und die christlichen Kirchen sind immer wieder zusammengebrochen? Eine span-nende Frage, wenn man "Gemeinde der Zukunft" bauen will. Eine Untersuchung der Mauern zeigte: beiden Gebäuden liegen offenbar grundsätzlich verschiedene Philosophien zugrun-de. Die Kirchen wurden aus behauenen Steinen, regelmässigen Quadern, gebaut - alle mehr oder weniger gleich gross und rechteckig. Die uralten Tempel dagegen bestehen aus einem wilden Gemisch von Felsblöcken, in der alle Grössen von 1 kg bis 50 Tonnen (!) vertreten sind. Die Felsen wurden von Geröll und Einschliessungen gereinigt, ihre Form durften sie aber behalten. Ecken und Kanten wurden nicht abgeschliffen, sondern geschickt genutzt, um die Steine geradezu ineinander zu verklammern und die Stabilität zu erhöhen. Während bei den christlichen Kirchen der grösste Teil des Bauens daraus bestand, Steine zu behauen und viele gleiche Formen herzustellen (römisches Ordnungsdenken?), bestand die Hauptar-beit beim Bau heidnischer Tempel vor allem darin, Steine in der richtigen Grösse und Form zu suchen und herauszufinden, wo sie jetzt am besten hinpassten. Diese Steine werden von den Einwohnern Maltas übrigens "pietra viva", lebendige Steine, genannt.
Lebendige Vielfalt nicht nur in der Theorie zu lehren, sondern in der Praxis zu bauen, scheint mir ein Grundpostulat für Gemeinde des 21. Jahrhunderts zu sein. Gemeinde muss auch die Vielfalt unserer Kultur widerspiegeln. Diese Vielfalt besteht nicht nur in Stilfor-men, sondern auch Gemeinde-Formen. Hauskirchen haben ihre Vor- und Nachteile gegen-über klassischen "congregations"; sie sind oft isoliert und könnten doch eine enorme Be-fruchtung darstellen. Dazu gibt es an vielen Orten noch Werke und Dienste, die sich in Richtung Gemeinde entwickeln bzw. Gemeinde-ähnliche Funktionen übernehmen.

Wenn man all das zusammen sieht, geht die Entwicklung einerseits in Richtung Spezialisie-rung, andererseits sind Einheit, Konzentration der Kräfte und gegenseitige Befruchtung nötig. Das ruft geradezu nach einer Struktur, in der auf neue Weise beide Forderungen zusammen gebracht werden: möglichst viele und kreative Gemeinde-Formen zu ermög-lichen und diese doch unter ein gemeinsames Dach zu bringen.

Holding it together - das gemeinsame Dach

Wie könnte eine Gemeinde aussehen, in der sich verschiedene Unter-Gemeinden zusam-menschliessen, ohne dass sie (wie in der Moderne üblich) künstlich harmonisiert und über einen Leisten geschlagen werden? Beim Nachdenken darüber kam mir die Holding in den Sinn - eine Form, die in der Wirtschaft viel gebraucht wird.
Was ist eine Holding? Das Wikipedia-Lexikon (www.wikipedia.de) gibt die folgende Definition: " Eine Holding oder Holdinggesellschaft ist eine Gesellschaft ohne eigenen Produktionsbetrieb, die über Aktienbesitz an vielen Unternehmen beteiligt ist und für die effiziente Führung und den wirtschaftlichen Erfolg dieser Unternehmen verantwortlich ist. Die rechtliche Selbständigkeit bleibt den eingegliederten Unternehmen dabei erhalten."
Man stelle sich also eine Gruppe von (eigenständigen) Gemeinden und Werken vor, die alle in ihren Stärken und in ihrem Bereich arbeiten, die sich aber zu einer gemeinsamen Lei-tung zusammenschliessen. Damit wird keine neue Denomination geschaffen, sondern ein Netzwerk zum gegenseitigen Nutzen. Eine solche Gemeinde-Holding müsste auf folgenden Prinzipien aufgebaut sein:

  • Die Teilgemeinden sind und arbeiten selbständig
  • Eine möglichst grosse Vielfalt von Strukturen sollte sich zusammenschliessen, z.B:
    • Ein Hauskirchen-Netzwerk
    • Eine normale congregation
    • Eine Jugendkirche
    • Ein Missionswerk
    • Ein Dienst in der Region

      Diese Vielfalt dient dazu, die Stärken der einzelnen zum Ausdruck zu bringen
      " Ein gemeinsames Wertesystem und eine Vision werden definiert - ein Boden, auf dem alle stehen
  • Eine gemeinsame Leiterschaft dient allen, kontrolliert aber nicht
  • Ein gemeinsamer Name kann Identität - auch nach aussen - vermitteln
  • In regelmässigen Abständen wird eine celebration gefeiert
  • Synergien werden erzeugt, wo möglich (gemeinsame Schulungen, Gabeneinsatz, fünffacher Dienst usw.)

Das sind Chancen und Vorteile eines solchen Gemeinde-Netzwerks

1. Die Strukturdiskussion wird versachlicht

Es ist eine Tatsache, dass verschiedene Menschen zu verschiedenen Gemeinde-Formen nei-gen. Hauskirche ist nicht für alle Leute, aber eine zunehmende Anzahl von Christen suchen in dieser Richtung. Ein sucherorientierter Gottesdienst kann eine sehr gute Funktion aus-üben, aber wenn andere Formen zur Verfügung stehen, muss man ihn nicht verabsolutieren und überfrachten. Wenn Christen sehen, dass Gemeinde in verschiedenen Strukturen mög-lich ist, entkrampft das die ganze Diskussion

2. Man kann die Vorteile einer bestimmten Struktur hervorheben und ihre Nachteile minimieren

So kann in einem solchen Gemeinde-Netzwerk Raum für Kinder und Jugendliche aus den Hauskirchen gefunden werden. Oder Menschen, die in einem missionarischen Werk zum Glauben kommen, können organisch andere Formen von Gemeinde kennenlernen und in die Gruppe hineinwachsen, die sie brauchen. Hauskirchen haben Freiheit, sich ihrem Charakter entsprechend zu entwickeln, sind aber nicht isoliert, sondern auch äusserlich Teil des grös-seren Leibes Christi.
In kurzen Worten ausgedrückt: in einem Gemeinde-Netzwerk gilt "Synergie ja, Verschmel-zung nein. Freiheit ja, Unabhängigkeit nein."

3. Evangelistische Vorstösse in verschiedene Richtungen sind möglich

Eine Jugendkirche arbeitet missionarisch in ihrer Kultur, und Hauskirchen wirken in ihren Quartieren. Der Seeker-Gottesdienst ist wieder eine andere evangelistische Form - weitere Ergänzungen sind möglich, z.B. Ausländer-Gemeinden, die eine neue missionarische Front eröffnen.


4. Verschiedene Formen von Leitern können herangebildet werden

Es gibt Leiter mit einer Berufung und Begabung für Hauskirchen, andere für einen grösse-ren Gottesdienst. In einem grösseren Gemeindenetzwerk mit strukturellem Pluralismus ist eine vielseitige Leiterausbildung möglich

5. Die Generationen sind im Gespräch

Junge Christen brauchen Beziehungen zu älteren - Väter und Mütter brauchen Orte, wo sie diese Elternschaft leben können. In einem grösseren Netzwerk kann die Begegnung der Generationen stattfinden, ohne dass man in Gottesdienst-Formen gezwungen wird, die einem selbst und der eigenen Kultur fremd sind.

6. Apostel, Prophete, Evangelisten, Hirten und Lehrer finden ein grösseres Wirkungsfeld

Sie sind der Gesamt-Gemeinde zum Aufbau und zur Reife gegeben. Es wird für ihren Dienst bereichernd sein, wenn sie sich in verschiedenen Gefässen und Strukturen betätigen kön-nen. Denn normalerweise bewegen sie sich in einem Umfeld, wo man sie kennt.

7. Bestimmte Dienste können zur Gemeinde dazukommen, ohne selbst Gemeinde werden zu müssen

Es gibt heute eine Vielzahl von Initiativen, Werken und Bewegungen, die für viele Christen geistliche Heimat sind. Spezielle Zielgruppen, etwa Geschäftsleute, Sportler oder Künstler, finden in solchen Werken zum Glauben und müssten jetzt in Gemeinschaft wachsen, finden aber sehr oft nicht den Weg in die klassischen Freikirchen. Wenn ein solches Werk lokal arbeitet, könnte es Mitglied eines Gemeinde-Netzwerkes werden und sich so die Resourcen verschiedener Gemeindeformen erschliessen. Die Trennung "church - parachurch" würde aufgehoben. In einem Netzwerk können sowohl Gemeinden als auch spezialisierte Werke und Dienste in Freiheit zusammenarbeiten und einander mit den Stärken dienen, ohne dass der eine das andere dominiert. Dass hier eine enorme gegenseitige Befruchtung und Hori-zonterweiterung stattfinden kann, sei nur am Rande bemerkt.

8. Eine gemeinsame Identität vermittelt Vertrauen nach aussen

Hauskirchen und kleine Gruppen werden oft beargwöhnt oder im Bewusstsein der Oeffent-lichkeit sogar in die Sektenecke geschoben, weil sie klein und "unsichtbar" sind. Ein ge-meinsamer Name für ein Netzwerk sowie eine gemeinsame celebration können diese Vorur-teile zerstreuen und Vertrauen schaffen. Auch hier bietet die Holding eine grössere Identi-tät, die der kleinen Gruppe hilfreich sein kann.

9. Ein Zeichen der Einheit wird gesetzt

Man demonstriert: wir können zusammen arbeiten, obwohl wir sehr verschieden sind. Ver-schiedenheit muss nicht Trennung bedeuten, und Einheit führt nicht zu struktureller Uni-formität. Diese Zeichen nach aussen und in die unsichtbare Welt hinein sind heute sehr wichtig.

10. Kräfte und Gaben werden sinnvoll eingesetzt

Hier liegt vielleicht die grösste Chance für lokale Gemeinde-Netzwerke. Nicht jede Gruppe muss alles machen, sondern kann schlank im Rahmen ihrer Stärken arbeiten. Wenn z.B. keine Seelsorgearbeit möglich ist, kann man die in einer anderen Gruppe aus dem Netz-werk suchen. Evangelistische Anlässe, Schulungen usw. können zusammengelegt werden.


Zwei Richtungen der Entwicklung

Natürlich muss das Ganze "natürlich" und unverkrampft ablaufen. Es geht mir nicht darum, etwas Künstliches aus dem Boden zu stampfen, sondern eine Richtung des Wachstums auf-zuzeigen.
Ganz konkret kann die Entwicklung in Richtung einer Holding-Gemeinde auf zwei Arten geschehen:

Von aussen - Gemeinden schliessen sich zusammen

Die Frage "warum muss jede Gemeinde ein volles Programm liefern - warum kann man nichtEinzelbereiche oder gar ganze Gemeinden zusammenlegen" wird sich in Zukunft mehr stellen als früher, vermute ich. Wirtschaftliche Ueberlegungen sind sicher ein Faktor, der mitspielt. Für immer mehr Menschen wird es aber auch immer weniger nachvollziehbar sein, warum sich Gemeinden, die einander sehr ähnlich sind, nicht zu einer effizienteren Arbeitsweise zusammenschliessen. Wenn man nicht eine volle Fusion möchte (was gut ü-berlegt sein will), bietet sich eine Holding, also ein Gemeindenetzwerk an, in dem Kräfte zusammengelegt und Unterschiede bewusst genutzt werden.

Von innen - eine Gemeinde differenziert sich

Das Umgekehrte ist auch möglich. Ich kenne grössere Gemeinden, die im Laufe der letzten Jahre eine ganze Menge von Diensten und Unterstrukturen entwickelt haben: sie haben ihre jungen Leute in eine (fast) eigenständige Jugendkirche entlassen, Ausländergruppen und andere Arbeitszweige sind entstanden, die recht eigenständig funktionieren. Eine sol-che Gemeinde wird früher oder später nach einer Organisationsform suchen, die die Eigen-ständigkeit der Untergruppen fördert und doch einen Zusammenhalt ermöglicht. Hier er-gibt sich eine holding-ähnliche Struktur fast von selbst.


Wenn ich mich nicht täusche, verlangt die postmoderne Kultur und die innere Entwicklung der Gemeinde nach Formen, die eine innere Verbindlichkeit mit grosser Flexibilität verbin-den. Wenn sich irgendwo in Deutschland oder der Schweiz bereits Gemeinden in eine solche Holding-Struktur entwickeln, würde uns das sehr interessieren. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf?